Deutscher Schäferhund Maik

Maik vom Haus Robinson

 

Maik kam am
13.12.2000 in Hochwald bei Sonja Feig und Robert Stadelmann zur Welt

 

Der Deutsche Schäferhund war und ist für mich der Inbegriff des Hundes. Es war immer ein Traum von mir, einmal einen Deutschen Schäferhund zu haben.

 

Im Jahr 2000 war es dann endlich soweit. Ich wechselte meine Arbeitsstelle und reduzierte dabei mein Arbeitspensum auf 70%. Doch das Beste an meinem neuen Job war, dass ich einen Hund mit ins Büro nehmen durfte!

Sofort machten wir uns auf die Suche nach einem guten Züchter. Durch Bekannte wurde uns die Zuchtstätte „vom Haus Robinson“ von Sonja Feig und Robert Stadelmann empfohlen(neu gibt es die Zuchtstätte „von Phönixson“ welche nur von Sonja Feig betrieben wird).

Kurz darauf durften wir sie und ihre Zucht besuchen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl für mich, als wir dort ankamen. Wir wurden gleich von mehreren sehr freundlichen Schäferhunden begrüsst. Zu dieser Zeit hatte ich noch keine grosse Ahnung von Hunden, da Maik unser erster Hund überhaupt werden sollte.

Ich wollte immer einen Rüden haben. Da demnächst ein Wurf einer sehr lieben Hündin, welche bis dahin immer sehr soziale Welpen gebar, erwartet wurde, konnte mir Sonja diesen Wunsch erfüllen.

 

 

 

 

 

Von nun an hiess es warten. Während der Aufzucht haben wir unseren Maik, wie wir ihn in zwischenzeitlich getauft hatten, immer wieder besucht. Er entwickelte sich prächtig und war sehr aufgeweckt.

 

Am 17.12.2001 war es endlich soweit. Wir holten unseren Maik nach Hause. Damals wohnten wir noch in einer 4 ½ Zimmer Wohnung in einem Block.

Er war von Anfang an volle Pulle dabei und machte immer Action. Zu dieser Zeit haben wir bestimmt die Nerven von Sonja mit unseren Fragen strapaziert Zwinkernd, aber sie konnte uns zum Glück immer weiterhelfen.

 

Auch als es darum ging Maik das Alleine sein beizubringen. Wir begannen mit ganz kurzen Zeiten und wollten diese dann steigern. Doch Maik jammerte so herzerweichend und laut, dass immer das ganze Haus informiert war, dass er nun alleine war. Zum Glück hatten alle grosses Verständnis. Mit Sonjas Hilfe haben wir es dann doch noch geschafft, haben aber einige Abende im Treppenhaus verbracht. Ausgerüstet mit einem Buch und SchokoladeLachend.

 

Wir besuchten 1 mal wöchentlich eine Welpenspielgruppe. Da war Maik von Anfang an voll dabei. Er spielte mit den anderen Welpen und hatte mit nichts und niemandem Berührungsängste. Er verstand sich sowieso als der „König der Welt“.

 

Nach der Welpengruppe begann leider eine Odyssee an schlechten Hundeschulen. Entweder herrschte Kasernenhofton oder es gab gar kein richtiges Programm für Junghunde. Es wurde auch nie auf das einzelne Hunde-Mensch Team eingegangen. So wechselten wir von Hundeschule zu Hundeschule, wurden aber immer lustloser statt dass wir voran kamen.

Ich denke daher rührte es auch, dass sich Maik bis heute in Hundeschulen nicht wohl fühlt. Darum besuchen wir auch keine mehr, sondern üben einfach für uns.

Zum Glück bot mir zu dieser Zeit Sonja an, mit uns zu trainieren. Jeden Freitag würde sie sowieso mit ihren Hunden trainieren und so konnten wir dazustossen. Es war unsere Rettung. Vor allem habe ich gelernt mit Maik umzugehen. Nach dem Training durfte er dann noch mit den anderen Schäfis toben.

 

Maik wuchs zu einem stattlichen Rüden heran. Leider etwas unregelmässig, denn im rechten Ellenbogen splitterte ein Stück Knochen ab. Dieser musste operativ entfernt werden. Seit diesem Zeitpunkt bildete sich Arthrose im Gelenk. Somit war Hundesport für uns kein Thema mehr, was für mich nicht weiter schlimm war. So beschränkten wir uns aufs Fährten und aufs Plauschhündele.

 

 

Maik ist ein absoluter Ball-Junkie. Er könnte stundenlang Bällen hinterher rennen. Leider lässt dies sein Bein nicht zu, so dass wir ihn bremsen müssen. Hingegen ist seine grosse Bade- und Schwimmleidenschaft sehr förderlich für die Muskulatur und schonend für die Gelenke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Hause liebt er Plüschspielzeug. Er trägt dies auch gerne mit sich rum.

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Mit Maik spazieren zugehen ist sehr angenehm. Er ist sehr menschenfreundlich und so haben wir schon einige Ansichten über den Deutschen Schäferhund geändert. Es hiess dann oft: „ist der aber freundliche und süss. Gar nicht böse....“ Auch mit anderen Hunden klappt es problemlos. Sogar wenn Bayka läufig ist, hält er liebestolle Rüden ganz korrekt einfach auf Abstand. An der Leine kann er jedoch auch mal pöbeln. Vor allem wenn Bayka auf Flirtkurs mit einem andern Rüden geht. Ist ja schliesslich seine Hündin!

 

Anfangs war Maik kein guter Esser. Erst als wir Flocken mit Hackfleisch servierten ging’s besser. Von Bayka’s Züchter haben wir dann das barfen kennengelernt (Barf = Biologische

artgerechte Rohfütterung). Sie ziehen die Welpen schon so auf und wir haben das bei Bayka so übernommen. Maik haben wir nach und nach umgestellt und seither liebt er sein Essen.

 

 

 

 

Unsere Unternehmungen:

 

 Maik möchte am liebsten immer und überall dabei sein. So oft wie möglich nehmen wir auch unsere Hundis mit.

 An Militarys macht Maik immer mit Begeisterung mit. Einmal hat er sogar den 1. Platz belegt, obwohl über 70 Hunde daran teilgenommen haben. Die verschiedenen Übungen löst er meistens mit Bravour und wenn’s mal nicht so gut klappt, schmeichelt er sich einfach bei den Postenhelfern einLächelnd (hat auch schon gewirktZwinkernd).

 Vor ein paar Jahren haben wir uns einen Sacco-Wagen gekauft. Es macht grossen Spass die Hunde einzuspannen und mit ihnen loszufahren. Leider können wir Maik jetzt aufgrund seiner Arthrose nicht mehr einspannen. Auch das Fahrradfahren lassen wir jetzt weg. Aber Bayka ist da immer noch mit Begeisterung dabei.

  

 

 Alle zwei Monate fahre ich mit Maik in die Physiotherapie. Dort werden seine Muskeln gelockert und sein Gelenk behandelt. Ich glaube das tut ihm bestimmt gut.

 Ich habe mit Maik sowie mit Bayka das Hundehalterbrevet der SKG absolviert und auch bestanden. Obwohl dies wohl doch nicht obligatorisch wird, haben wir ja nichts verloren.

Es hat mir einmal mehr bewiesen, was für tolle Hundis wir doch haben.Reingefallen

 Maik ist ein absolut toller Hund. Und wäre da nicht seine Nervosität, wäre er perfekt. Aber wer ist schon perfekt? Und die Nervosität hat er eindeutig von mir übernommen. Er ist sehr sensibel und empfindsam. Er spürt die Stimmungen um ihn herum extrem gut.

Maik hat uns unsere Fehler die wir im Umgang mit ihm gemacht haben immer verziehen und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Ein „Ersthund“ hat es bestimmt oft nicht leicht, dennoch wurde aus ihm ein sehr freundlicher und charmanter Hund.

           

    

Unser Opi Maik ist mit seinen 11 ½ Jahren noch super im Schuss. Er hat fast keine grauen Haare und ist noch überall mit dabei. Klar, die Spaziergänge werden etwas kürzer und die Pausen auf dem Sofa werden länger. Seine Gelenke machen ihm manchmal etwas zu schaffen. Aber mit Physio haben wir das gut im Griff. Und wenn Bayka oder Hummel läufig sind, wird er wieder zu einem Jüngling Verschlossen.

>Im Kopf ist er noch voll fit, nur das Gehör lässt langsam etwas nach. Oder will er einfach nicht mehr hören? Lachend

>Er ist so ein süsser Opi, welcher es immer noch faustdick hinter den Ohren hat. Er weiss genau wie er mich um die Pfote wickeln kann.

>Ich hoffe auf noch ganz viele gemeinsame Jahre!